Kategorie-Archiv: Allgemein

KN: Stadt Kiel gibt Möbel Kraft mehr Zeit

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Die lange Geschichte des heftig umstrittenen Ansiedlungsprojektes von Möbel Kraft erhält ein weiteres Kapitel. Nach etlichen Verzögerungen gibt es jetzt einen Termin, bis wann das Möbelhaus spätestens seine Türen in Kiel öffnen muss: Es ist der 27. Dezember 2021.

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KN: Termin für Baubeginn ist noch offen

Wann kommt Möbel Kraft nach Kiel? Seit dem Bürgerentscheid im März 2014, der knapp zugunsten der heftig umstrittenen Ansiedlung ausfiel, stockt das Projekt immer wieder, zuletzt wegen juristischer Formalien. Auf einen Termin für den Baubeginn will sich das Unternehmen nicht festlegen, bekennt sich aber immer wieder zum Standort.

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NDR: Möbel Kraft: Gegner schalten Kommunalaufsicht ein

Neue Runde im Streit um die Ansiedlung von Möbel Kraft in Kiel: Die Bürgerinitiative hat Beschwerde bei der Kommunalaufsicht im Kieler Innenministerium eingelegt. Sie wirft der Stadt vor, das Grundstück zu günstig verkauft zu haben. Die Verwaltung weist die Vorwürfe energisch zurück.

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KN: Kiel legt den Wert des Geländes offen

Jetzt kann jeder erfahren, welchen Wert das Gelände am Westring hat, auf dem Möbel Kraft 2016 bauen und nach aktuellen Angaben des Unternehmens etwa 65 Millionen Euro investieren will: Die Stadt Kiel veröffentlicht seit Mittwoch in der Gläsernen Akte das Wertgutachten und den Kaufvertrag ohne geschwärzte Passagen. Gleichzeitig kündigte sie an, keine Rechtsmittel gegen das Schleswiger Urteil einzulegen.

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KN: Möbel Kraft verschiebt Baubeginn

Möbel Kraft baut seine Niederlassung in Kiel später als bisher geplant. Der Grund: Das Unternehmen lässt Detailfragen juristisch überprüfen, was zu einer Verzögerung führt. Wie viele Monate die Prüfung dauert, ist offen. Klar ist aber, dass der geplante Baubeginn des heftig umstrittenen Projekts Anfang 2016 nicht mehr zu halten ist.

zum KN-Artikel…

47,5% und wo bleiben die Kompromisse?

Wir erwarten einen fairen Kompromiss bei der Ansiedlung von Möbel Kraft u. Sconto: ein Offener Brief an die Kieler Kommunalpolitik

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Beim Bürgerentscheid im März 2014 haben sich 47.5% der Kieler Wähler/-innen gegen die Ansiedlung von Möbel Kraft und Sconto auf einem Kleingartengelände am Westring ausgesprochen. Da damit eine Mehrheit verfehlt wurde, wird die Ansiedlung aber doch kommen.

Angesichts des knappen Ergebnisses wäre es nun angemessen, den Gegnern der Ansiedlung Zugeständnisse zu machen und sich um einen fairen Kompromiss zu bemühen, um die Spaltung der Stadt in zwei Lager etwa gleicher Größe zu überwinden. Weiterlesen

Ausbau des Westring

Thema bei der nächsten Ortsbeiratssitzung:
Ausbau eines Knotenpunktes im Westring zwischen dem Hasseldieksdammer Weg (K2) und dem Schützenwall (L325) bzw. der A215

Dienstag, 16. September 2014, um 19.30 Uhr im Gemeindesaal Vicelin
(Ev.-Luth. Friedensgemeinde, Paul-Fleming-Straße 2)

Mach mit… Kritische Stimmen bis zum 4. 9. gesucht!

B-Plan und F-Plan zu Möbel Kraft liegt aus!

Die beiden Entwürfe liegen vom 24. Juli 2014 bis zum 4. September 2014 im Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Kiel, Rathaus, Fleethörn 9, 24103 Kiel, 4. Geschoss, in den Schaukästen auf dem Flur im Bereich des Zimmers 462b (Plankammer) öffentlich aus. Sie können die Planunterlagen im Rathaus oder in der gläsernen Akte einsehen.

Die Entwürfe unterscheiden sich kaum vom Vorentwurf aus dem Oktober 13. Möbel Kraft hatte ja den Bürgerentscheid v.a. durch die Stimmen der peripheren Stadtteile mit eigenem Grün gewonnen. War es also von der Stadtverwaltung zuviel verlangt, auf die Wünsche der BürgerInnen nach Flächenminimierung und der Gewerbetreibenden nach weiterer Einschränkung der zentrenrelevanten Sortimente einzugehen? Schließlich hatten 3 Umweltverbände, 2 Handelsverbände, die Umlandgemeinden sowie 11 BürgerInnen detailierte Einwendungen gemacht, die fast alle – Punkt für Punkt – mit den bekannten Argumenten aus den Gutachten abgelehnt wurden. Ein Abwägungsprozess, der hier gefordert war, hat also nicht stattgefunden. Deswegen ist es umso dringlicher, dass jetzt noch mehr Kielerinnen ihren Unmut über diese Form der Stadtplanung kund tun. Also, je mehr um so besser, es ist unsere Stadt!

Schreiben Sie selber Ihre Gedanken und Ideen zum Thema auf – das ist ganz einfach und verlangt kein Hintergrundwissen. Eine gründliche Auseinandersetung mit der Planskizze der Gläsernen Akte ist eine ausreichende Basis, zudem haben wir hier für Sie eine Zusammenfassung kritischer Punkte und möglicher Einwände für Sie zusammengestellt.

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Weitere Infos…

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Facebook: Verloren…

Die Leidtragenden dieser Entscheidung sind: 59 Vogelarten, 8 Fledermausarten, Mäuse, Molche, Igel, Schlangen, Kaninchen u.v.m., all die Tiere, die es nicht überleben werden. Die Anwohner, denen Lebensqualität geraubt wird, die mehr Lärm, Verkehr und weniger Grün haben werden. Die Möbelhändler und ihre Angestellten in Kiel und dem Umland, die unter Möbel Kraft leiden werden. Es ist sehr traurig, wir haben es nicht geschafft zu verhindern, dass so viel Leid geschieht.

Aber in der Trauer gibt es auch tröstendes: Die Hälfte der Kieler Bevölkerung gewichtet den Erhalt innerstädtischen Grüns stärker als wirtschaftliche Interessen!

Beitrag auf Facebook…

KN: Traurig, aber auch ein bisschen stolz

Das war denkbar knapp: 47,5 Prozent der Wähler stimmten am Sonntag gegen den Bau von Möbel Kraft. Dennoch war die Stimmung am Abend bei den Gegnern des Millionenprojektes, die in den vergangenen Wochen Tausende Kieler mobilisiert hatten, durchwachsen.

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KN zum Bürgerentscheid

Kommentar von Bodo Stade

Die Kieler hatten es in der Hand. Sie durften entscheiden, ob das Millionen-Projekt Möbel Kraft realisiert wird oder ob die Planungen zu den Akten gelegt werden. Und sie haben die Chance, über die Geschicke der Stadt zu bestimmen, ausgiebig genutzt. Weiterlesen

Eine tolle Party heute Abend!

Die betroffenen Wahlbezirke um den Prüner Schlag stimmten mit großer Mehrheit gegen den Bau von Möbel Kraft. Der Bürgerentscheid in Kiel hat fast 50% der Kieler Wähler zu einem JA bewegt und die Wahlbeteiligung gegenüber der Vorjahre angehoben. Die Kieler haben gezeigt, sie wollen mehr Mitsprache bei größeren Einscheidungen.
Wir können trotz allem stolz auf uns sein und haben bewiesen, wir stehen mit Herzblut hinter unserer Stadt Kiel. Wie haben mit geringen finanziellen Mitteln viel erreicht. Unser Kreativität und unser Engagement ist Beispielhaft in der Stadtgeschichte von Kiel. Der erste Bürgerentscheid ist so gesehen ein Erfolg für uns Kieler.

Vorläufiges amtliches Endergebnis:
Ja 42.097 Stimmen – 47,5%
Nein 46.524 Stimmen – 52,5%

3% mehr und wir hätten gewonnen…

Zusammengefasst: 10 Gründe für ein JA

1. Das Gelände Prüner Schlag ist ein außergewöhnlich artenreicher Lebensraum von 59 Vogel- und 8 Fledermausarten. Von den insgesamt 184.000m² des Geländes werden nur 64.000m² als „Ausgleichsfläche“ erhalten bleiben, viele Arten werden dadurch unausweichlich von ihrem angestammten Lebensraum vertrieben. Ausgleichsflächen in Rönne und Boksee nützen diesen Tierarten nichts. Viele Vögel und Fledermäuse würden Möbel Kraft unweigerlich nicht überleben.

2. Das Gelände dient als Naherholungsgebiet für die gesamte Kieler Bevölkerung. Die schönen Orte zum Spazierengehen in der Natur sind in Kiel nicht reich gesät. Die Kombination von Kastanienallee am Hasseldieksdammer Weg, dem Baumstreifen am Westring und den alten Bäumen auf dem Gelände der Großen Grünen Schützengilde von 1412 im Süden, das geschwungene Landschaftsbild, die vielen alten Obstbäume, Hecken, Lauben usw. schaffen eine hohe Aufenthaltsqualität. Weiterlesen

Ein JA bedeutet auch für 68 Tierarten den Lebensraum erhalten

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59 Brutvogelarten, 8 Fledermausarten und der Kammmolch, die „geschützten Arten“, sind selbstverständlich nur einige der tierischen Bewohner des Kleingartengeländes.

Möbel Kraft behauptet in seiner Kampagne, es entstünde „Kein Schaden für die Natur“, „sämtliche Eingriffe in die Natur werden vollständig ausgeglichen“. Es kann aber keinen Ausgleich für einen über Jahrzehnte gewachsenen Lebensraum geben. Selbst wenn man die Tiere alle einfangen und auf den Ausgleichsflächen in Boksee und so wieder rauslassen würde, würde ihnen dort keine geeignete Bäumen zum drauf brüten und drin hausen zur Verfügung stehen. Von Nahrung, die es in Form von Insekten und Würmern auf einem Kleingartengelände reichlich gibt, ganz zu schweigen.

Ein großer Teil dieser Tierarten wird sich, würde Möbel Kraft gebaut, einen neuen Lebensraum suchen müssen und einem nicht geringen Teil davon wird dies nicht gelingen. Viele Vögel und Fledermäuse würden sterben. Punkt.

Am Sonntag beim Bürgerentscheid können wir die Zerstörung dieses artenreichen Lebensraumes verhindern und dafür sorgen, daß wir weiterhin, mitten in Kiel, dem Gesang von 59 Vogelarten lauschen dürfen!

Alle Tierarten findet ihr hier…

Möbel Kraft – Plakate verschwunden!

Einsichtig wurden schon am Dienstag alle Plakate mit Biologe und Gutachter Hammerich entfernt. Alle Bushaltestellen-Plakate und alle Großstellenplakate sind nun kurz vor Abstimmung aus dem Stadtbild verschwunden.

Dazu auch Facebook:

Die Plakate mit dem Biologen wurden in den letzten Tagen aus dem Stadtbild entfernt.

Zu den versprochenen „246.000m² Grünfläche für Kiel“ bleibt noch zu sagen: Die setzen sich zusammen aus 65.000m² ehemaligen Kleingartengelände rund um den geplanten Bau, 83.000m² in Boksee ca. 5 km südlich von Kiel, 63.000m² in Rönne und zwei Wiesen in Wellingdorf und Wellsee. Selbstverständlich sind das auch jetzt alles schon bewachsene Grünflächen, aber es sollen halt ein paar Bäumchen zusätzlich dort gepflanzt werden. Entsiegelt, also zusätzliche Grünfläche geschaffen für Kiel, wird praktisch gar nicht. weiter…

siehe Facebook: „Gegen Möbelkraft in Kiel“

Fakten und Mythen zur Werbung von Möbel Kraft und Stadt

Kiels Bedeutung als Einkaufsstadt wächst – aber die Innenstadt schaut nur zu …
Der Chef von Citti freut sich und macht Werbung für Möbel Kraft: Und die Innenstadt guckt noch mehr in die Röhre – die momentanen Leerstände sprechen ein klares Bild. Das entsprechende Gutachten zur Verträglichkeit für die Innenstadt kommt dennoch zu einem anderen Ergebnis: Die Innenstadt sei gesund und könne eine weitere Verlagerung von mehreren Millionen Euro ihres Umsatzes zu Möbel Kraft hin wegstecken. Dem liegt eine Begrenzung von innenstadtgängigen Sortimenten wie Haushaltswaren auf 10% der Verkaufsfläche zugrunde. Möbel Kraft und Sconto rechnen laut Gutachten mit einem Gesamtumsatz von nur 57 Mill.€ pro Jahr – zum Vergleich: In Bad Segeberg lag der Umsatz von Möbel Kraft im Jahr 2012 bei 219 Mill.€. Falls Möbel Kraft an diesem Kieler „Weltklassestandort“ (Zitat Dr. George, Geschäftsführer von Möbel Kraft) mehr Umsatz erzielt, würde der Schaden für die Innenstadt entsprechend größer ausfallen.

PDF A5-Flyer zum downloaden
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Auch in Düsseldorf Widerstand gegen die Krieger AG

„Möbelkrieg“ in Düsseldorf: Das Einzelhandelsgutachten das der Stadt Düsseldorf vorgelegt wurde, zeigt die möglichen Auswirkungen die durch das neue Möbelhaus Höffner (auch ein Krieger-Unternehmen) auf den Einzelhandel in den Nachbarstädten entstehen. Die Stadt Düsseldorf klagt nun.

Düsseldorf klagt gegen Neubau-Projekt in Neuss
Seit mehr als einem Monat laufen die Bauarbeiten zum neuen Höffner in Neuss bereits – jetzt bekommt das Unternehmen Gegenwind aus Düsseldorf. Die Stadt hat gegen den geplanten 46.000er Klage eingereicht. Eine Vorsichtsmaßnahme, da die Klagefrist ablief, man aber noch nicht die Möglichkeit hatte, ein Gutachten zu den erwarteten Auswirkungen der Ansiedlung auf andere Standorte zu prüfen, erklärte Rechtsdezernent Stephan Keller gegenüber „RP Online“. Eine Klagebegründung steht allerdings noch aus.
Abgelaufen ist die Klagefrist unterdessen auch im benachbarten Mönchengladbach. Dort haben sich die Verantwortlichen jedoch dafür entschieden, auf Schritte gegen den Bau des neuen Höffner-Palastes zu verzichten.

Höffner-Chef Kurt Krieger will in den Neusser Standort mindestens 100 Mio. Euro investieren. Die Eröffnung des Hauses ist für den 27. Dezember 2014 geplant.

Möbelkultur 14.03.2014

Ein Biologe/Gutachter wechselt die Seite

Mit Erstaunen lesen viele KielerInnen auf manchen Möbel Kraft Werbeplakaten „246.000qm Grünflächen für Kiel und 68 geschützte Arten. Grüner Daumen hoch“ (Detlef Hammerich, biologischer Gutachter).

Heute am 13. März, distanziert sich der Gutachter öffentlich von den Möbel Kraft Plakaten!
SHZ | KN-Online

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XXXL: Wettlauf der Möbelgiganten

Das österreichische Unternehmen XXXLutz wird MAX Bahr Standort in Raisdorf übernehmen. Aktuell betreibt die Unternehmensgruppe in neun europäischen Ländern über 200 Einrichtungshäuser und beschäftigt ca. 19.000 Mitarbeiter, davon ca. 9.400 in Deutschland.
IKEA Lübeck geht ans Netz. Das neue Haus ist das erste, das in ein Ikea-Shoppingcenter, dem Luv-Shopping, integriert ist. Verantwortlich für dieses ist die IKEA-Schwester Inter IKEA Centre Deutschland. Gemeinsam haben beide Unternehmen 120 Mio. Euro auf dem ehemaligen Werksgelände von Villeroy & Boch investiert und eine VK-Fläche von 60.000 qm realisiert. Das Einkaufszentrum wird einen Monat später, am 16. April, eröffnet. Der angeschlossene Hornbach Baumarkt geht dagegen schon am 17. März ans Netz.

Spenden- und Unterstützungsaufruf

War die Unterschriftensammlung für das Bürgerbegehren noch ohne großen finanziellen Aufwand möglich, so müssen wir jetzt deutlich mehr Menschen überzeugen. Dazu brauchen wir dringend Menschen, die beim Verteilen von Informationen, beim Aufstellen von Plakaten etc. helfen. Bitte melden Tel 0431 801312 (AB) oder bund.kg.kiel@gmx.de. Weiterlesen

Gebäude der Schützengilde verschwunden!

Die Architekten wollten offenbar das Möbelkraft-Rendering noch grüner erscheinen lassen, indem sie gleich auch das grosse Gebäude inmitten der Grünen Schützengilde wegretuschierten und durch eine Baumgruppe ersetzten.

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Stadt täuscht durch falsche Zahlen:

Am heutigen Dienstag, 25.2.14 sind vielen Kielern schon die Wahlunterlagen zur OB-Wahl und zum Bürgerentscheid zugegangen. Unter dem Titel „Kiel bleibt eine naturverbundene Stadt“ stehen jedoch allerlei falsche Zahlen. Es heißt dort, dass das Plangebiet rund 22ha Kleingartenflächen umfasst. Dies ist falsch: Das Plangebiet umfasst laut Grünordnerischen Fachbeitrag (GOF, sozusagen das nötige Umweltgutachten zur Planung), S. 1-2 insgesamt rund 21ha.  Dabei ist der Westring aufgrund der dort zu bauenden Abbiegerspur mit eingeschlossen. Die Kleingartenflächen betragen demnach ca. 16.4 ha, die Verkehrsflächen am Westring 3,18 ha, die Waldflächen am Westring 0.95 ha.. Weiter heißt es: nur rund 3ha werden durch Hochbaumaßnahmen versiegelt. Damit sind die Gebäudeflächen gemeint. Auf S. 52 des GOF wird diese Fläche mit 4,3 ha angegeben, also über 30% mehr! (die falsche Zahl ergibt sich, wenn man aus der dem Fachbeitrag beiliegenden Planskizze die Grundflächen addiert-dann kommt man auf 3,25ha – die in der Erläuterung genannten Zahlen sind wesentlich genauer).  Die übrigen Zahlen aus dem GÖF zur Ergänzung: Stellplatzflächen: 2,8ha, Verkehrsflächen 0.6ha. Insgesamt geht der GÖF von 7.8ha versiegelter Fläche aus. Auf 5ha der Fläche sollen Ausgleichsmaßnahmen erfolgen, d.h. , dass die jetzt durch massive Baggerarbeiten gestörten Bereiche wieder aufgewertet werden sollen. Aufenthaltsflächen sind mit Ausnahme einer Fläche nahe der Autobahnbrücke mit entsprechender Verlärmung nicht geplant! Ausgleichsflächen sind v.a. in Boksee und Rönne geplant. Zum Außenanlagenplan des Vorentwurfs hier: die Flächen vor dem Möbelhaus und auch die Regenrückhaltebecken zerstören natürlich auch unseren Grüngürtel und haben keinen Erholungswert inmitten des Verkehrs, sind aber natürlich nicht versiegelt. Ebenso sind die Sichtachsen zum Westring nicht versiegelt, aber müssen natürlich frei von höherem Bewuchs sein.

Stadtplaner sind gefordert: Untersuchung bestätigt den Zusammenhang zwischen Grünflächen und Gesundheit

Reiche leben länger als Arme, das ist aus vielen Studien bekannt. Doch in Städten mit vielen Grünflächen und Bäumen ist dieser Unterschied deutlich geringer, ergibt eine aktuelle Untersuchung. Die beiden Mediziner Richard Mitchell und Frank Popham analysierten Sterbedaten und Einkommensverhältnisse von 366.000 Menschen, die zwischen 2000 und 2005 noch nicht das Pensionsalter erreicht hatten. Diese Informationen glichen sie dann mit den Wohnorten der Menschen ab.
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Bürgerentscheid erfreut sich großer Zustimmung

wahlurneWir haben uns zum Ziel gesetzt, die Planungen für ein großes Möbelmarktzentrum auf dem Kleingartengelände „Prüner Schlag“ zu stoppen. Wir möchten die Fläche als Grün- und Erholungsfläche innerhalb des Kieler Grüngürtels, der sogenannten grünen Lunge, erhalten.

Es sind noch wenige Wochen bis zur Abstimmung durch einen Bürgerentscheid und wir freuen uns über die große Zustimmung der Kieler: Täglich erreichen uns Telefonanrufe und eMails, die Bürgerinnen und Bürger befürworten den Planunsgstopp und bieten ihre Mitarbeit an. Aus den Gesprächen in den verschiedenen Stadtteilen wissen wir, dass sich die Menschen mehr aktive Beteiligung bei den jeweiligen Stadtplanungsprozessen wünschen. Weiterlesen

Gefährliche und undifferenzierte Maßnahmen

Radlader-MKMit dem Ziel, das Gelände von Unrat zu befreien und baufällige Lauben abzutragen, wurde es dem Investor bereits Ende 2013 genehmigt tätig zu werden. Schnell wurde aber deutlich, dass mit dem Abriss (auch intakter Lauben) Tatsachen geschaffen werden. Sicherer wurde das Gelände keineswegs: Wo zuvor nur eine Gefahr von wenigen einsturzgefährdeten Lauben ausging, findet man jetzt einen frei zugänglichen Bereich mit Sperrmüll und Sonderabfällen vor. In Sorge um den Umfang der Abrissarbeiten haben wir am 7.1.2014 einen Brief an den Bürgermeister verfasst und wir haben drei Wochen später auch eine Antwort erhalten. Weiterlesen

Polizei schaltet staatliche Arbeitsschutzbehörde ein

Asbesthaltige Faserzementplatten (Dächer) und Mineralwolle (Dämmung) wurden bisher im Rahmen der Abrissarbeiten zu Haufen aufgetürmt. Diese Arbeiten sind allerdings für die Arbeiter und die Umwelt mit Risiken verbunden und daher gibt es gesetzliche Regeln zum Arbeitsschutz, die in keiner Weise eingehalten worden sind: Die Arbeiter, von denen keiner über den erforderlichen Sachkundenachweis, die Schutzkleidung oder einen Atemschutz verfügen, gefährden ihre Gesundheit. Die Kieler Polizei hat Ende Januar daher den staatlichen Arbeistschutz eingeschaltet. Auf Nachfrage haben wir von dort erfahren, dass jetzt ein zertifiziertes Fachunternehmen mit den Aufräumarbeiten der Gefahrstoffe beauftragt würde. Aktuell gehen die Arbeiter jedoch noch reichlich sorglos mit den asbesthaltigen Faserzementplatten um, wie unsere Video-Dokumentation vom 26.1.2014 zeigt. Im Kaufvertrag hat die Stadt Kiel explizit auf mögliche Asbestbelastungen hingewiesen (§6, IV.2): „dass die auf der Kauffläche vorhandene Bebauung möglicherweise Asbestbelastungen aufweisen kann, die vor dem Abriss und der Entsorgung einer speziellen Behandlung bedürfen.“

Abriss der Gartenlauben ohne B-Plan?

Die Stadtverwaltung macht es möglich: Auf Antrag darf Möbel Kraft seit Ende Dezember 2013 mit dem Abriss baufälligen (!) Gartenlauben beginnen. Aktuell werden allerdings alle Gartenlauben für den Abriß vorbereitet und zahlreiche (auch intakte) Lauben sind bereits zerstört. Hier werden schon wieder Tatsachen geschaffen. Die Kieler Öffentlichkeit ist entsetzt über diese Dreistigkeit: Viele Bürger dokumentieren daher den Zustand der Lauben sowie die Abrissarbeiten. Erheblichen Schaden nehmen auch die Hecken und Bäume, in weiten Bereichen der Gartenanlage klaffen schon große Lücken im Bestand. Weiterlesen